„Karambolage“ übernimmt Namenspatenschaft für den 10. MEGA Jahrgang

In der Tradition der Namenspatenschaft für MEGA Jahrgänge haben nun auch die Teilnehmenden des 10. Jahrgangs einen Namen für sich gewählt. Mit „Karambolage“ fiel die Wahl auf einen ganz besonderen Namen, eine Referenz an die Grimme-Preis gekrönte Sendung des deutsch-französischen Fernsehsenders arte.

Die Studierendenvertreterinnen des Jahrgangs Liza Dignac und Franziska Grevel begründen die Wahl des Namens wie folgt:

Die Wahl des Namens „Karambolage“, die eine Referenz an die gleichnamige deutsch-französische Fernsehsendung auf arte ist, schien uns die Besonderheit der augenblicklichen Situation am besten widerzuspiegeln:

Natürlich klingt „Karambolage“ im eigentlichen Wortsinn zunächst einmal nach einem Zusammenprall und einem daraus resultierenden Schock. Gleichzeitig wird damit aber impliziert, dass sich etwas bewegt. Diese Bewegung empfinden wir als Herausforderung, die deutsch-französischen Beziehungen in einem besonders komplexen europäischen Kontext weiter zu intensivieren.

Unser Motto „Karambolage“ soll uns aber auch daran erinnern, dass auch wir in Bewegung bleiben, will heißen, dass wir uns kennenlernen, unsere Unterschiede besser verstehen und trotz dieser Unterschiedlichkeit zusammenhalten.

Mehr Informationen zu der arte Fernsehsendung „Karambolage“ finden Sie hier.

Die Teilnehmenden des aktuellen Jahrgangs werden hier vorgestellt.

Anlässlich der Namenspatenschaft kam es im Rahmen des Modul 1 in Paris zu einem Treffen der MEGA 10 Teilnehmenden und der “Karambolage” Produzentin. Ein Kurzbericht des Treffens von den Studierendenvertreterinnen Liza Dignac und Franziska Grevel:

Am 26. März haben wir in Paris die Filmemacherin Claire Doutriaux getroffen. Sie ist die Erfinderin und verantwortliche Redakteurin des Fernsehmagazins „Karambolage“, das seit 16 Jahren sehr erfolgreich auf Arte ausgestrahlt wird. In dieser Sendung werden wöchentlich deutsch-französische Eigenarten und Kuriositäten auf humorvolle und hintersinnige Weise vorgestellt und erklärt.

Frau Doutriaux hat uns nicht nur sehr aufschlussreich über den Entstehungsprozess, sondern auch über die anfänglichen Bedenken der Verantwortlichen hinsichtlich der Namensgebung ihres Magazins berichtet. Längst gibt ihr der Erfolg Recht, dass es eine gute Entscheidung war, eine ungewöhnliche Bezeichnung für ein ungewöhnliches Magazin gewählt zu haben. Sehr gerne hat sie sich daher bereit erklärt, die Patenschaft für MEGA 10 zu übernehmen und sogar in Aussicht gestellt, im Sender Arte im November in Straßburg eine „Taufe“ vorzunehmen.